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Abofallen erkennen

Abo- und Kostenfallen bzw. Webseiten mit versteckten Kosten finden sich im Internet zu Tausenden. Seien Sie deshalb äusserst vorsichtig, und fallen Sie nicht auf diese Betrügereien herein.

Auf den folgenden Seiten finden Sie zahlreiche Informationen, wie Sie dubiose und betrügerische Internetseiten bereits im Vorfeld erkennen können.

Und im Notfall hilft eine Rechtsschutzversicherung

http://www.finanzen.de/rechtsschutzversicherung.html

1. Versteckte Kosten

Seriöse arbeitende Firmen informieren die Besucher ihrer Homepage genau und ausführlich über die entstehenden Kosten, welche bei der Nutzung eines Dienstes entstehen.

Diese Vorgehensweise ist sowohl im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), als auch in der Preisangabenverordnung festgeschrieben.

Wenn Sie die Kosten für einen Dienst oder Service gar nicht entdecken können, oder diese Kosten in den AGB bzw. im Kleingedruckten oder an anderen Stellen versteckt sind, können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, auf der Seite eines Abzockers gelandet zu sein.

Wichtig:

Immer darauf achten, ob die Betreiber einer Internetseite die anfallenden Preise bzw. Kosten irgendwo auf der Seite versteckt haben. Häufig werden diese wichtigen Infos auf der linken Seite, der rechten Seite oder am unteren Ende der Seite - meist zwischen unwichtigem Bla Bla - versteckt.

2. Anmeldeformular

Die Abzock-Mafia geht immer nach dem gleichen Muster vor: Die Betrüger locken den Internet-Surfer erst mit großen (und meist leeren) Versprechungen auf ihre Internetpräsenz, um den Besucher dann mit dem nächsten Klick zum Anmeldeformular weiterzuleiten.

Dort muss der Interessent dann seine Daten (Name, Mailadresse, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer) eintragen. Erst mit diesen Daten ist dann die Abzocke möglich.

Wichtig:

Äußerste Vorsicht ist immer geboten, wenn man für die Nutzung von - eigentlich kostenlosen - Diensten und Services persönliche Daten bekanntgeben soll.

3. AGB / Nutzungsbedingungen akzeptieren

Abzocker und Betrüger arbeiten immer nach dem gleichen Schema: Man muss nach dem eintragen der persönlichen Daten per Klick - die meistens nicht sehr verbraucherfreundlichen - AGBs, Kundeninfos, Verbraucherinfos, usw. akzeptieren. Und genau hier sind aber in der Regel die entstehenden Kosten geschickt versteckt.

Wichtig:

Akzeptieren Sie niemals irgendwelche Vereinbarungen, die Sie vorher nicht genau und gewissenhaft studiert haben ! Und so nervig es ist, das gilt vor allem für das oftmals nervige Kleingedruckte.

4. for free, gratis, kostenlos

Die Abzock-Mafia macht sich im Internet hauptsächlich die "Geiz ist geil - Mentalität zum Nutzen. Sie garantieren Boni, Geschenke, Kostenloses, Nachlässe, Rabatte, Schnäppchen, Vergünstigungen, usw.

Und in gewisser Weise bieten diese Betrüger tatsächlich kostenloses an. Und zwar Diensleistungen, Infos und Waren, die von Drittanbietern im Internet kostenlos zur Verfügung gestellt werden, nur eben leider nicht auf den Seiten dieser Abzocker.

Die Abzock-Mafia verkauft diese - eigentlich - kostenlosen Diensleistungen, Infos und Waren, um damit - ohne wirklich eigene Arbeit - (sehr viel) Geld zu verdienen.

Wichtig:

Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Ihnen im Internet Dienstleistungen und Waren als free, gratis, kostenlos, umsonst, usw. angeboten werden. In der Regel haben solche Angebote immer einen Haken. Denn niemand - und schon gar nicht diese gewerbsmässigen Betrüger - hat etwas zu verschenken.

5. Postfach und dubiose Adressen

Die Abzock-Mafia hat - zu Recht - immense Angst vor dem Finanzamt und den Strafverfolgungsbehörden. Deshalb versuchen sie gerne, sich in der Anonymität (in der regel Postfachadressen und/oder Adressen im Ausland) zu verstecken.

Wichtig:

Besuchen Sie immer erst das Impressum eines Anbieters, bevor Sie irgendetwas bestätigen. Vergewissern Sie sich, wie und wo der Geschäftspartner im Prozessfall erreichbar ist. Postfachadressen und Postadressen ausserhalb Deutschlands und vor allem in exotischen Ländern sind immer mehr als verdächtig. Seriöse Unternehmen haben so etwas nicht nötig !

6. Lügen und leere Versprechungen

Abzocker versprechen gerne tolle Preise, wecken durch angebliche Nachrichten von Dritten das Interesse, bieten kostenlose Software zum Download an, stellen IQ-Tests / Horoskope zur Verfügung, oder stellen Nebenjobs mit tollen Verdienstmöglichkeiten in Aussicht.

Einzige Voraussetzung: Man muss seine persönlichen Daten hinterlegen. Und nur darum geht es den Abzockern: Sie brauchen für ihr fragwürdiges Geschäftsmodell den Namen und die Adresse des Nutzers, um überhaupt eine Rechnungen versenden können.

Wichtig:

Misstrauen ist immer dann geboten, wenn jemand Dienste, Services oder oder sogar Waren im Internet verschenkt. Niemand - und schon gar nicht kleine oder große Gauner - hat etwas zu verschenken ! In der Regel wollen diese Anbieter nur ihr Bestes, nämlich ihr Geld oder ihre Daten (um sie an andere Gauner - für weitere Betrügereien - zu verkaufen).

7. IP-Adressen-Drohung

Abo-Fallen-Abzocker schüchtern die Besucher ihrer Internetseiten immer wieder damit ein, indem sie behaupten die IP-Adresse gespeichert zu haben (was durchaus möglich ist), und diese den Vertragsschluss zweifelsfrei bestätigen würde (was natürlich absoluter Blödsinn ist).

Solch eine Drohung entbehrt jeglicher juristischen Grundlage, da die IP-Adesse alleine - ausser den Besuch der Internetseite - nichts, aber auch gar nichts beweist. Wer auf solche aberwitzigen Drohungen zurückgreifen muss, um seine (ungerechtfertigte) Geldforderung zu beweisen, ist - einfach nur ein Abzocker.

Wichtig:

Lassen Sie sich von solchen lächerlichen Drohungen nicht ins Bockshorn jagen oder gar einschüchtern. Unseriöse Abzocker greifen nur deshalb zu derartigen Tricks, um ihre Kundschaft durch Verunsicherung zur Zahlung zu bewegen.